Sofern du nicht gerade hinter dem Mond lebst, ist dir der Begriff „Hyrox“ bestimmt schon einmal begegnet. Und Hyrox ist mehr als nur ein Fitness-Trend – es entwickelt sich rasch zu einem der meistdiskutierten Fitnesswettkämpfe und macht sowohl in den Studios als auch in den sozialen Medien von sich reden.
Hyrox ist ein globaler Fitness-Wettkampf, der funktionelle Kraft, Ausdauer und Cardio in einer zeitlich begrenzten Challenge vereint. Das Format ist immer dasselbe: acht Trainingsstationen, die jeweils durch einen Lauf von einem Kilometer Länge voneinander getrennt sind. Die einfache Struktur und die hohen körperlichen Anforderungen dürften zu den Hauptgründen für die schnell wachsende Beliebtheit gehören.
Wie bei jedem großen Fitness-Trend wirst du früher oder später darüber nachdenken, es einmal auszuprobieren. Wenn das der Fall ist, empfehlen wir dir, dich zunächst an deinen lokalen EVO-Club zu wenden. Wir sind von Anfang an von Hyrox begeistert gewesen, und unsere Mitglieder nehmen aktiv am Training und an Wettkämpfen teil. Darüber hinaus bietet dir unser Club-Design alles, was du für eine optimale Vorbereitung benötigst. Bevor du jedoch loslegst, ist die richtige Vorbereitung das A und O. Um dir dabei zu helfen, haben wir eine Liste der häufigsten Hyrox-Fehler und Tipps zu deren Vermeidung zusammengestellt.
HÄUFIGE HYROX-FEHLER (UND WIE DU SIE VERMEIDEST)
1 – Du unterschätzt die Bedeutung deiner Sportschuhe
Ein guter Indikator dafür, dass Hyrox nicht nur eine Internet-Sensation ist, die ebenso schnell wieder verschwinden wird, wie sie aufgetaucht ist, ist die Tatsache, dass Hersteller mittlerweile spezielle Schuhe für diesen Sport entwickeln. Das bringt uns zu einem der wichtigsten Ratschläge, die wir dir geben können: Vernachlässige die Wahl deiner Sportschuhe nicht.

Deine Schuhe sind das Wichtigste an deiner Ausrüstung. Hyrox ist ein hybrider Wettkampf, der Ausdauer- und Kraftübungen kombiniert, wofür oft unterschiedliche Sportschuhe benötigt werden. Da ein großer Teil des Wettkampfs jedoch aus Laufen besteht, solltest du ein Paar wählen, das dich beim Laufen optimal unterstützt, gleichzeitig aber auch genug Stabilität für die Trainingsstationen bietet.
2 – Du startest zu schnell (und hast keine Rennstrategie)
Bei Hyrox zahlt sich ein gleichmäßiges Tempo aus. Einer der häufigsten Fehler bei jedem Wettkampf ist es, den ersten Kilometer mit Volldampf anzugehen, mitgerissen vom Adrenalin und dem Nervenkitzel. Ohne eine klar definierte Strategie riskierst du, schon lange vor den letzten Stationen erschöpft zu sein.
Da das Format vorhersehbar ist, sollte deine Herangehensweise nicht improvisiert sein. Kenne dein Tempo, entscheide im Voraus, wie du Übungen mit vielen Wiederholungen aufteilst, und teile deine Kräfte von Anfang bis Ende ein. Kluges Vorgehen gewinnt immer gegenüber überstürzter Intensität.
3 – Der richtige Griff
Die Ermüdung der Griffkraft ist bei Hyrox ein echtes Problem. Vom Rudern bis zum Farmer’s Carry werden die Hände stark beansprucht, besonders wenn Schweiß ins Spiel kommt. Um dem entgegenzuwirken, haben die Athleten zwei Möglichkeiten: Magnesiumpulver und Handschuhe.
Wenn du dich für Magnesium entscheidest, ist es wichtig, die Regeln zu kennen: Es darf nur das vom Veranstalter bereitgestellte Magnesium verwendet werden, und zwar nur an den Trainingsstationen, an denen es verfügbar ist (Sled Pull und Farmer’s Carry). Magnesium darf nicht zu anderen Stationen mitgenommen werden; andernfalls droht eine Zeitstrafe.
Manche Athleten entscheiden sich auch dafür, Rennhandschuhe zu tragen, um den Griff zu verbessern und die Reibung zu reduzieren. Wenn du dich für diese Variante entscheidest, stelle sicher, dass du vorher damit trainiert hast. Der Wettkampftag ist nicht der richtige Zeitpunkt, um neues Equipment zu testen.
4 – Du achtest nicht auf Übergänge
Bei Hyrox geht es nicht nur um die Stationen, sondern auch darum, was dazwischen passiert. Die Roxzone, in der du vom Laufen in die einzelnen Trainingsstationen übergehst, gehört auch zum Rennen. Wenn du dich dort langsam bewegst, vor Beginn einer Übung zögerst oder zu lange brauchst, um dich neu zu positionieren, kann dich das ganz unbemerkt wertvolle Zeit kosten.
Trainiere so, wie du Wettkämpfe bestreitest. Übe, direkt aus dem Lauf in die Bewegungsabläufe überzugehen, unnötige Pausen zu vermeiden, sowie deine Erholung während der Bewegung zu steuern. Je flüssiger deine Übergänge sind, desto mehr Energie sparst du für die Aufgaben, auf die es wirklich ankommt.




